Zur zukünftigen Planung unserer Stadtentwicklung soll nach einem Beschluss der Stadtvertretung der Flächennutzungsplan neu aufgestellt werden.  Dieser legt die verschiedenen Nutzungen von Flächen im Stadtgebiet fest, z.B. Wohngebiete, Gewerbegebiete oder auch Grün- und Parkanlagen.
Eine Lenkungsgruppe bestehend aus Vertretern der verschiedenen Fraktionen, der Stadtverwaltung sowie je einem Stadtplanungs- und Landschaftsplanungsbüro hat das Stadtgebiet auf zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten untersucht. Ein vorläufiges Ergebnis wurde dann im Dezember 2025 der Öffentlichkeit im Rahmen einer Einwohnerversammlung vorgestellt und diskutiert.
Die Verwaltung plant jetzt, einen endgültigen Entwurf des neuen Plans auf Basis des Ergebnisses der Lenkungsgruppe im Juni zunächst dem Bau- und Planungsausschuss sowie dem Umweltausschuss vorzulegen. Die Beschlussfassung durch die Stadtvertretung soll dann am 29. Juni erfolgen. Danach liegt der Entwurf für vier Wochen öffentlich aus.
 Dann besteht die letzte Möglichkeit, Ideen, Änderungen oder Einsprüche einzubringen.
Zur Orientierung veröffentlicht die Wählergemeinschaft Pro-Kaki hier noch einmal die auf der Einwohnerversammlung präsentierten Flächen. Wir weisen darauf hin, dass in der Lenkungsgruppe nicht bei allen Flächen Einigkeit herrscht und daher auch Flächen dargestellt sind, bei denen eine Mehrheit in der Stadtvertretung nicht sicher ist.


Die Wählergemeinschaft Pro-Kaki votiert bei den Flächen wie folgt:
Wir denken, dass wir mit dieser Auswahl einerseits dem zusätzlichen Bedarf an Wohn- und Gewerbeflächen gerecht werden, andererseits aber auch den Natur- und Landschaftsschutz sowie das Bedürfnis nach einem „grünen“ Kaltenkirchen in hohem Maße berücksichtigen.
Die Wählergemeinschaft Pro-Kaki bittet alle Kaltenkirchenerinnen und Kaltenkirchener, sich Gedanken über unsere Zukunft zu machen und zu überlegen, ob und in welchen Gebieten sie die oben genannten Nutzungen haben wollen. Einsprüche können nur noch in der Auslegungsphase ab Ende Juni eingebracht werden!
*) Die vorgeschlagene Ausweisung der Wohngebiete W1 bis W5 missachtet den Bürgerwillen, wie er sich bei der versuchten letzten Änderung des Flächennutzungsplanes offenbart hat. Darüber hinaus würde die Ausweisung von weiteren zwölf Hektar Bauland das Bevölkerungswachstum anheizen mit dramatischen negativen Folgen für die gesamte Infrastruktur. Das starke Wachstum mit ca. 3500 Neubürgern in der Dekade 2014 bis 2024 hat u.a. zu den aktuellen Verkehrsproblemen geführt. Jetzt ist es Zeit, das Wachstum zu verlangsamen, bestehende Verkehrsprobleme anzugehen und diese zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger zu lösen.