Pro-Kaki auf dem Stadtfest 2022

Pro-Kaki auf dem Stadtfest 2022

Was bewegt die BĂŒrger und BĂŒrgerinnen – was erwarten sie von der Politik in Kaltenkirchen. Um die Anliegen der BĂŒrger und BĂŒrgerinnen aufzunehmen war Pro-Kaki an beiden Tagen mit einem Infostand prĂ€sent. 

Dazu hatten wir uns auf drei Themen besonders vorbereitet:

·         Die Neugestaltung der Innenstadt
Von fast allen GesprÀchsteilnehmern wurde der Verlust an AttraktivitÀt beklagt, den die Innenstadt in den letzten Jahren erlitten hat.
In den GesprĂ€chen fand die vom beauftragten PlanungsbĂŒro vorgestellte Arbeitsgrundlage fĂŒr die weitere Planung reges Interesse. Der ĂŒberwiegende Teil unserer Diskussionspartner befĂŒrwortete FußgĂ€ngerzonen am GrĂŒnen Markt und am Rathaus. Fast alle bewerteten die sich daraus ergebenden Chancen fĂŒr die Gastronomie positiv. Auch eine Einbahnstraßenregelung in der „Neuen Straße“ und in der „Bahnhofstraße“ konnten sich fast alle vorstellen. Zur „Shared Space“, d.h. die gleichberechtigte Behandlung aller Verkehrsteilnehmer auf einer gemeinsamen FlĂ€che im Verlauf der Holstenstraße gab es recht unterschiedliche Meinungen. Von Zustimmung, „Warum keine FußgĂ€ngerzone?“, „EinschrĂ€nkungen des ‚wilden‘ Radfahrens!“ bis „Zufahrtsmöglichkeiten und ParkplĂ€tze erhalten!“ war alles dabei. BegrĂŒĂŸt wurde das Konzept, die FlĂ€chen eben zu gestalten und damit flexibel fĂŒr verschiedene – auch saisonal oder zeitlich begrenzte – Nutzungen zu bleiben.




  • Der Radschnellweg
     (NeumĂŒnster) - Bad Bramstedt – Kaltenkirchen – Henstedt-Ulzburg –(Norderstedt)
    Hier hatten wir neben der zurzeit gĂŒltigen Planung auch die von uns in der Stadtvertretung zur PrĂŒfung vorgelegte Alternativroute in Kaltenkirchen vorgestellt. Diese vermeidet einige schwierige Querungen und verspricht durch die gerade LinienfĂŒhrung ein schnelleres Vorankommen. Diese Meinung wurde von sehr vielen bestĂ€tigt. Der einzige Kritikpunk war das dann notwendige BrĂŒckenbauwerk am Autobahnzubringer Henstedt-Ulzburg (auf der Karte unten). Hier wurde vorgeschlagen, aus KostengrĂŒnden die dort vorhandenen Wege auszubauen und die Querung dann an der bestehenden Ampelkreuzung vorzunehmen.




·         Der neue Stadtbus im HVV
Wir hatten den neuen Linienplan sowie den Fahrplan vorgestellt. Außerdem hatten wir die von der Stadt zur VerfĂŒgung gestellten Flyer ausgelegt. Unser Ziel war, den Stadtbus bekannter zu machen und Werbung fĂŒr ihn zu betreiben. Unser Fazit ist ernĂŒchternd: Nur wenige Kaltenkirchener nutzen den Bus, kaum jemand ist zufrieden.
Besonders hÀufige Kritikpunkte:

- UngenĂŒgende Anbindung des Gebietes „Wiesendamm“
- UngenĂŒgende Anbindung des Gebietes „Bramstedter Straße / Lindrehm“
- Im Flyer ist die Schrift viel zu klein
- Die Fahrziele sind fĂŒr Ortsfremde unklar, hier fehlen Hinweise
  wie â€žĂŒber Bahnhof“ oder ĂŒber „Ohland-Center“
- Station „Borsig-Straße“ zu weit vom Bahnhof SĂŒd
entfernt