Vom 5. bis 7. Juni 2026 fand in Kaltenkirchen das Stadtfest statt – zum 30. Mal! Pünktlich zur Eröffnung am Freitag durch Bürgervorsteherin Ina Flach, Bürgermeister Bohlen und dem „Burgfräulein“ Annelie aus unserer Partnerstadt Putlitz hörte der Dauerregen auf und das Fest konnte beginnen.
Auch dieses Jahr war es eine gelungene Veranstaltung mit vielen musikalischen Highlights! Neben den „Profis“ traten auch die drei Erstplatzierten Künstler aus dem Wettbewerb „Kaltenkirchen Vibes“ vom März auf und stellten ihr Können erneut unter Beweis. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher begleiteten die Auftritte mit viel Applaus. Die Extrabühne für die Jugend war ebenfalls gut besucht. Und für die Kinder gab es ebenfalls vielfältige Angebote.
 


Am Sonnabend hatte die Wählergemeinschaft Pro-Kaki ihren Infostand auf dem Grünen Markt aufgebaut. Unsere Schwerpunkte dieses Mal:
Besonders zum letzten Punkt gab es viele Gespräche. Viele bezogen sich auf das geplante „Seequartier“ auf dem ehemaligen Xella-Gelände (im FNP-Entwurf als W7 bezeichnet). Auch zu den anderen möglichen neuen Wohn- und Gewerbeflächen in dem Entwurf zum FNP nahmen viele Bürgerinnen und Bürger – oft auch kritisch - Stellung.



Die Wählergemeinschaft Pro-Kaki lehnt den vorgeschlagenen Entwurf zur Ausweitung der Wohnflächen wie auch der Gewerbeflächen in diesem Ausmaß ab. Mit den auch von uns bejahten neuen Wohnflächen W6, W7 und W8 (insgesamt 15,8 ha) sowie den bereits in Planung befindlichen Bebauungen unter anderem am ehemaligen Autohaus Krause und an der Barmstedter Straße steht bis in das nächste Jahrzehnt ausreichend Baufläche zur Verfügung. Kaltenkirchen ist im letzten Jahrzehnt zu schnell gewachsen, mit negativen Auswirkungen für die Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger. Die auch von den Planern nur als bedingt geeignete Gewerbefläche G1 ist von der verkehrsmäßigen Anbindung ungeeignet. Die Lage in der Krückauniederung schließt eine Nutzung als Gewerbegebiet aus, da auch diese sehr nasse Fläche als Auffangfläche bei Starkregen fungiert. Mit den von uns positiv eingeschätzten Gewerbeflächen G2-G5 steht mit 15,7 ha ein großes Potenzial zur wirtschaftlichen Entwicklung Kaltenkirchens zur Verfügung.


Wir bedanken uns bei allen Besucherinnen und Besuchern für die anregenden Gespräche und werden versuchen, möglichst viele Ideen und Anregungen in den kommenden Beschlüssen umzusetzen.