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Pro Kaki zieht Bilanz - Eine starke erste Halbzeit

20 Jan 2016

Pro-Kaki hatte bei der Kommunalwahl 2013 einen überraschend großen Erfolg. Die neu gegründete Wählergemeinschaft bekam auf Anhieb 26,3 % der Stimmen und erhielt somit 8 Sitze in der Stadtvertretung. Die Fraktionsmitglieder arbeiten aktiv und verantwortungsbewusst in allen Gremien mit und setzen sich für die Belange der Bürger ein. Pro-Kaki ist heute ein stabiler und eigenständiger Faktor in der Kaltenkirchener Politik und hat sich bisher nicht, wie von manchen befürchtet oder erhofft, selbst zerlegt.
In ihrer Halbzeitbilanz kann die Wählergemeinschaft schon zahlreiche Projekt als realisiert verbuchen, die bereits vor der Kommunalwahl von der damaligen BI-Pro-Kaki initiiert wurden.
Dazu gehören 
- der Fahrradweg nach Moorkaten, der 2014 fertiggestellt wurde 
- der Widerstand gegen das Umspannwerk seit 2012 bis heute
- die Baumschutzsatzung, die erst kürzlich beschlossen wurde 
Schon die BI-Pro-Kaki hat sich mit zwei Aufforstungen 2007 und 2012 für den Lärm- und Klimaschutz eingesetzt. Auch die Wählergemeinschaft Pro-Kaki steht für den Erhalt Kaltenkirchens als Stadt im Grünen, daher ist uns die Ausgewogenheit von Lebensqualität und Umweltschutz einerseits und Wirtschaft und Gewerbe andererseits wichtig.

In der Stadtvertretung hat derzeit keine Fraktion die alleinige Mehrheit. Durch eine gute Zusammenarbeit und pragmatische Lösungen können, trotz unterschiedlicher Ansicht in Sachfragen, Ergebnisse zum Wohl von Kaltenkirchen erzielt werden. So entstehen zum Beispiel:
- eine Fahrradetage im Zuge der Parkhauserweiterung,
- breite Rad- und Fußwege beim Ausbau des Kisdorfer Weges, 
- die Verlängerung des Krückau-Wanderweges sowie die Renaturierung der Krückau im Zuge der Ausweisung von Gewerbegebieten.
Im Bereich des Wohnungsbaus wurden in Kaltenkirchen diverse gute Entscheidungen getroffen.
Im Bereich des ehemaligen „Seequartiers“ konnte Pro-Kaki eine mit ursprünglich 860 Wohnungen völlig überdimensionierte Bebauung verhindern. Aktuell entsteht an dieser Stelle das Krückau- Wohnquartier mit ca. 320 Wohneinheiten. 
Das neu geplante Wohnprojekt an der Süderstraße, mit ca. 100 preisgünstigen Wohnungen, von denen 50% öffentlich gefördert werden sollen, werden wir befürworten.

B-Plan 80

 

Im Vorjahr wurde mit erheblichem finanziellen Aufwand (ca. 10,5 Mio.) ein Gewerbegebiet mit 22,5 ha erschlossen. Hiervon wurden bereits 8,1 ha verkauft. Der Bürgermeister, Herr Krause, möchte direkt daneben noch weitere Gewerbegebiete ausweisen.
Keine einseitige Politik
Pro-Kaki unterstützt selbstverständlich die Ansiedelung neuer Betriebe und das Schaffen von Arbeitsplätzen, wie in dem neuen Bebauungsplan B80 vorgesehen. Das muss natürlich mit den notwendigen umweltpolitischen Maßnahmen erfolgen z.B. durch Knickstrukturen und einer Biotop-Brücke.  
Die Einseitigkeit der politischen Aktivitäten für Belange der Wirtschaft ist uns nicht ausreichend,
wir wollen eine Politik für alle Bürger und daher sind für uns Umweltverträglichkeit und Verbesserungen in der Innenstadt, natürlich mit Beteiligung der Bevölkerung, mindestens ebenso wichtig. Ein Beschluss zur Erarbeitung eines entsprechenden Konzeptes durch die Verwaltung besteht bereits.
Der Bürgermeister hat anhand weiterer Informationen der Abteilung Wirtschaftsförderung des Rathauses aufgezeigt, dass für die Vermarktung von Gewerbeflächen eine erhebliche Nachfrage und dadurch deutliches wirtschaftliches Potential besteht, sodass beide Projekte, sowohl die Gewerbeflächen im B-Plan 80 als auch die Verbesserungen in der Innenstadt, mit Beteiligung der Bevölkerung möglich werden.
Pro-Kaki hat daher dem Aufstellungsbeschluss zugestimmt, unter der Bedingung, 
dass in den Haushalt 2017 ausreichende Mittel für die Umsetzung weiterer Planungen in der Innenstadt bereitgestellt werden.

Die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister ist trotz des einen oder anderen Meinungsunterschiedes sehr gut. Herr Krause ist kompetent, engagiert und hat bereits viel Positives für Kaltenkirchen erreicht. Die Bürgermeisterwahlen sind zwar erst in 2017 und eine Entscheidung ist noch nicht getroffen, wenn Herr Krause aber versucht Bürgermeister für alle Bürger zu sein, wüsste ich nicht, warum Pro-Kaki ihn nicht unterstützen sollte.

 

 

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