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Radwege + Verkerskonzept
Einwendungen
Wer die genannten Radwege unterstützt,
muß Einwendungen gege den Bau der A20 machen. (auch dann, wenn man nichts gege die A20 hat!)
Adresse:
Landesamt für Straßenbau und Verkehr
des Landes Schleswig- Holstein
Mercatorstraße 9
24106 – Kiel
Telefax: 0431 383-2754
Aktenzeichen:
AZ: LS 403 - 553.32-A20-146
Planfeststellung für den Neubau der Bundesautobahn A 20
Abschnitt von der L 114 bei Bokel bis westlich der Bundesautobahn A 7
einschließlich: Anordnung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen … in der Gemarkung Kaltenkirchen (Stadt Kaltenkirchen), Gemarkung Nützen (Gemeinde Nützen),….
Bis: 13.01.2010 im Rathaus Kaltenkirchen oder direkt per Fax!
Radweg entlang des Marschweges
Als Ausgleichsfläche für Eingriffe in Natur und Landschaft durch den Bau der A20 ist der „Truppenübungsplatz“ in Kaltenkirchen vorgesehen.
Die Idee ist grundsätzlich zu begrüßen. Mit der Überplanung der Fläche wurden schon 2009 Landschaftsarchitekten aus Nordrhein-Westfalen beauftragt. Die Planer gingen mit viel Phantasie ans Werk, aber ohne Kenntnis der Region, der Geschichte des Areals, oder den Bedürfnissen der Bürger.
Seit vielen Jahren wünschen sich die Kaltenkirchener Bürger im Ortsteil Heidkaten - einer Siedlung östlich des Truppenübungsplatzes - eine Radweganbindung an das im Westen liegende Zentrum von Kaltenkirchen.
Ein Rückblick auf die Geschichte zeigt: seit dem Mittelalter verlief der „Marschweg“ als Ost-West-Verbindung Kaltenkirchens genau über den Truppenübungsplatz. Die Fläche war früher die Schafweide der Kaltenkirchener Bauern. Der historische „Marschweg“ verband Kaltenkirchen mit dem Hafen Elmshorn und der Festung Glückstadt.
Es ist daher im Interesse der Stadt Kaltenkirchen diesen „Marschweg“ als Rad-und Wanderweg über den ehemaligen „Truppenübungsplatz“ auszubauen. Zusammen mit den eigenen Verkehrsplanungen der Stadt können so die westlichen Naherholungsgebiete für die Bevölkerung erschlossen werden.
Radweg entlag des Ochsenweges
Der beliebte Radweg zwischen Kaltenkirchen und Bad Bramstedt endet abrupt an der neuen A 20. Auf dieser Strecke des „Ochsenweges“ konnten bisher Radler und Spaziergänger von Bad Bramstedt nach Kaltenkirchen und umgekehrt beschaulich die Natur genießen und in die Geschichte eintauchen. In Lentförden wurden extra ein Pausenplatz und eine Infotafel zur Geschichte des Ochsenweges aufgebaut; 200 Meter weiter endet aber in Zukunft dieser Weg.
Bisher ist unbekannt, ob der Sachverhalt den Gremien der Kurstadt überhaupt aufgefallen ist. Bad Bramstedt investiert mit der EU jedes Jahr viel Geld in den Tourismus und sollte doch an interessanten Rad- und Wanderwege-Verbindungen zu den südlichen Nachbarn interessiert sein.
Für das Wild wurde im Bereich Schmalfeld eine wichtige Wildbrücke eingeplant. Da sollte es doch möglich sein, an dieser Stelle eine Unterführung oder eine Brücke auch für die Menschen einzuplanen.
Ochsenweg bei Lentförden
Pro-Kaki unterstützt die Bemühungen der Gemeinde Lentförden zum Erhalt der Lebensqualität.
Der Bürgermeister setzt sich ein für eine Brücke oder Unterführung oder eine andere praktikable Lösung.
Eine Umgehung erfordert einerseits einen Ausbau des Weges zur Schmalfelder Straße. Zum zweite ist hier zur Überquerung der A20 ein Radweg neben der Fahrbahn notwendig!
Pressemitteilung vom 12.12.2010
Neues von Pro-Kaki
Gut versteckt
Das Gelände des ehemaligen „Truppenübungsplatzes“, mehr als 10 Prozent der Fläche Kaltenkirchens, werden überplant, erstaunlicherweise ohne die Gremien der Selbstverwaltung mit einzubeziehen.
Der Sachverhalt ist kaum bekannt und die Änderungen sind gut versteckt. In einem Nachsatz zu den Planungen der A20 ist die Maßnahme in Kaltenkirchen zu finden. Für die Eingriffe in Natur und Landschaft durch den Bau der A20 (westlich von Schmalfeld) wurde als Ausgleich auch die Fläche des ehemaligen „Truppenübungsplatzes“ vorgesehen.
Die Idee hier einen großen Naturschutzbereich zu schaffen ist ja grundsätzlich zu begrüßen. Mit der Überplanung der Fläche wurden schon 2009 Landschaftsarchitekten aus Nordrhein-Westfalen beauftragt. Die Planer gingen mit viel Phantasie ans Werk, aber ohne Kenntnis der Region, der Geschichte des Areals, oder der Bedürfnissen der Bürger.
Seit vielen Jahren wünschen sich die Kaltenkirchener Bürger im Ortsteil Heidkaten - einer Siedlung östlich des Truppenübungsplatzes - eine Radweganbindung an das im Westen liegende Zentrum von Kaltenkirchen. Ein Rückblick auf die Geschichte zeigt: seit dem Mittelalter verlief der „Marschweg“ als Ost-West-Verbindung Kaltenkirchens genau über den Truppenübungsplatz. Die Fläche war früher die Schafweide der Kaltenkirchener Bauern. Der historische „Marschweg“ verband Kaltenkirchen mit Barmstedt, dem Hafen Elmshorn und der Festung Glückstadt an der Elbe. Durch die Freigabe des Geländes bietet sich die einmalige Gelegenheit, diesen geschichtsträchtigen „Marschweg“ als Rad-und Wanderweg über den ehemaligen „Truppenübungsplatz“ wieder mit Leben zu füllen. Zusammen mit den eigenen Verkehrsplanungen der Stadt könnten so die westlichen Naherholungsgebiete für die Bevölkerung erschlossen werden.
Wer sich informieren möchte, kann bis zum Donnerstag 16. Dezember 2010 einschließlich, die Pläne im Rathaus einsehen. Die Kaltenkirchener Stadtverwaltung ist über die Planungen informiert und wird einen Radweg von Heidkaten nach Kaltenkirchen beantragen. Um dieser Forderung mehr Gewicht zu verleihen, ist es erforderlich, dass möglichst viele Einwohner den Antrag auf einen Radweg von Kaltenkirchen nach Heidkaten durch eigene Einwendungen unterstützen.
Vom Ablauf ist das jedoch nicht einfach, denn um den Radweg voran zu bringen müssen Einwendungen gegen den Bau der A 20 erhoben werden. Die Chance hierzu besteht noch bis zum 13.01.2011. Hinweise lassen sich auf www.pro-Kaki.de finden.
Einwendungen gegen diesen Bauabschnitt der A 20 sind auch aus einem weiteren Punkt wichtig.
Der beliebte Radweg zwischen Kaltenkirchen und Bad Bramstedt endet nach den Plänen abrupt an der neuen A 20. Auf dieser Strecke des „Ochsenweges“ konnten bisher Radler und Spaziergänger von Bad Bramstedt nach Kaltenkirchen und umgekehrt beschaulich die Natur genießen und in die Geschichte eintauchen. In Lentförden wurden extra ein Pausenplatz und eine Infotafel zur Geschichte des Ochsenweges aufgebaut; 200 Meter weiter endet aber in Zukunft dieser Weg.
Für das Wild wurde im Bereich Schmalfeld eine wichtige Wildbrücke eingeplant. Da sollte es doch möglich sein, an dieser Stelle eine Unterführung oder eine Brücke auch für die Menschen einzuplanen.
Unterschriftenaktion
Am Freitag 16.12.2009 haben wir Herrn Bürgermeister Sünwoldt unsere Vorschläge mit 172 Unterschriften übergeben.
Mit dieser Aktion möchten wir im Rahmen des Verkehrskonzeptes drei wichtige Vorschläge präsentieren, die von einer breiten Mehrheit getragen werden. Wir haben uns zu einer kleinen Unterschriftensammlung in der Nachbarschaft entschlossen, um zu unterstreichen, dass diese Vorschläge keine Einzelmeinung sind, sondern einen allgemeinen Konsens darstellen.
1. Mittelinsel im Bereich Barmstedter / Lindrehm
Zur Geschwindigkeits-Dämpfung und zur Lärmminderung
Die Grenzwerte der 16. BImSchV sowie die Orientierungswerte
nach Din 18005 werden deutlich überschritten.
Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit
Viele Kinder und Jugendliche müssen an dieser Kreuzung die Straße
zu Fuß oder mit dem Fahrrad überqueren, um zu den Sportstätten im Bereich Schirnau zu gelangenWarnbaken und Quermarkierungen können die Maßnahmen unterstützen
2. Rad-und Fußweg entlang der Barmstedter bis zur B4
Der Rad-und Fußweg endet plötzlich am Lindrehm, ein Teilstück ist jedoch bereits im Bereich der Autobahn gebaut. Wir regen einen Rad-und Fußweg entlang der Barmstedter bis zur B4 an. Moorkaten und Heidkaten sind Teile von Kaltenkirchen!
3. Kreisel Alvesloher/ LindrehmZur Geschwindigkeits-Dämpfung und zur Lärmminderung
Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit
Wie haben das Gutachten gelesen und fanden es erstaunlich, dass die von und benannten Problempunkte bisher nicht erfasst wurden. Die Problembereiche sind ja seit langen bekannt und Lösungen wurden von uns bereits seit fünf Jahren gefordert. Der Vorschlag für eine Mittelinsel wurde bereits 2004 von der Verwaltung erarbeitet, leider jedoch nicht realisiert.
Aktuell könnte im Rahmen des Konjunkturpaketes (Finanzkrise) die bereits fertige Planung doch vorgeschlagen und umgesetzt werden.
Für den Fuß- und Radweg schlagen wir neben der offensichtlichen Route entlang der Barmstedter Straße die historisch belegte Trasse des „Marschweges“ vor. Diese Wegführung ist touristisch attraktiv und erschließt das Erholungsgebiet westlich der Autobahn.
Ein zusätzlicher Vorteil ist der geringe Kostenaufwand und die schnelle Realisierbarkeit. Voraussetzung wäre jedoch ein Durchgang über den jetzigen Truppenübungsplatz, was in Anbetracht der Aufgabe dieses Platzes durch die Bundeswehr möglich sein sollte.
Diese historische Marschweg-Trasse war jahrhundertelang der Weg in die Elbmarschen nach Glückstadt und Krempe. In Heidkaten trifft der Marschweg auf den westlichen Teil des Ochsenweges, der kurz vor Barmstedt nach Wedel abzweigt.
Ein zusätzlicher Vorschlag, der sehr häufig bei den Gesprächen insbesondere mit Heidkatener Bürgern an mich herangetragen wurde, ist ein Kreisel auf der B4 (Barmstedter Straße, Fischwehr) um weitere Todesfälle in diesem gefährlichen Kreuzungsbereich zu verhindern.
Die Fußgänger und Radfahrersituationen an den bestehenden Kreiseln erscheinen vielen Menschen als überarbeitungsbedürftig.
Wir hoffen, dass unsere Vorschläge bald realisiert werden können.
Reinhard Bundschuh
Bürgerinitiative Pro-Kaki e.V.












