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Meinungen 5
In den letzten Tagen sind täglich Berichte in der Segeberger Zeitung zum Thema A20 zu lesen und auch die Norderstedter Zeitung und andere Medien berichten vereinzelt. Der Bericht in der
Segeberger Zeitung vom 22.12.2006
veranlaßt folgenden Kommentar:
Konzeptlos
Mehr als hundert Einwohner fanden sich im Rathaus von Bad Segeberg zu einer Einwohnerfragestunde ein. Ob sie mit den Antworten zufrieden waren, darf bezweifelt werden. Der folgende Hinweis der städtischen Bauabteilung sollte eher beunruhigen, nämlich:
"dass die Bewohner ein Anrecht darauf haben, sich auf Kosten des Bundes Lärmschutzfenster einbauen und im Notfall das Mauerwerk des Hauses verstärken zu lassen."
Und wenn das Mauerwerk wegen des Lärms und der Erschütterungen durch den LKW-Verkehr auf der Autobahn verstärkt werden muß, darf sich jeder fragen, ob die A20 Trasse wirklich "durch das Wohnzimmer" verlaufen sollte. Gesunder Schlaf bei offenem Fenster, das ist dann vorbei. Lärmschutzfenster müssen die der Logik halber geschlossen bleiben; auch im Sommer bei 30° Celsius.
Aber es schwingt sich die Politik zu großer Leistung auf, und so heißt die Schlagzeile des Artikels:
"Stadt will Trog-Lösung, Tempo-Limit und leisen Asphalt"
In aller Eile und letzter Minute wurde hier in "großer Koalition" ein Paket zusammengeschnürt; Realisierungschancen wurden jedoch nicht geprüft. Es ist also maximal eine Geste der CDU und SPD Fraktion, aber keine vorrausschauende Politik. Hier bedarf es:
- eines durchdachten Lärmschutzkonzeptes
- eines durch Gutachter frühzeitig geprüften und bestätigten
Forderungskataloges,
- anwaltlich betreuter Einwendungen und
- frühzeitiger Information der Bürger.
Ob die Situation in Kaltenkirchen wesentlich besser ist wird die Zukunft zeigen.
Deshalb fordert Pro-Kaki für Kaltenkirchen ein eigenes Lärmschutzkonzept!








