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Verkehrslärm
Unterschriftenaktion
Am Freitag 16.12.2009 haben wir Herrn Bürgermeister Sünwoldt unsere Vorschläge mit 172 Unterschriften übergeben.
Mit dieser Aktion möchten wir im Rahmen des Verkehrskonzeptes drei wichtige Vorschläge präsentieren, die von einer breiten Mehrheit getragen werden. Wir haben uns zu einer kleinen Unterschriftensammlung in der Nachbarschaft entschlossen, um zu unterstreichen, dass diese Vorschläge keine Einzelmeinung sind, sondern einen allgemeinen Konsens darstellen.
1. Mittelinsel im Bereich Barmstedter / Lindrehm
Zur Geschwindigkeits-Dämpfung und zur Lärmminderung
Die Grenzwerte der 16. BImSchV sowie die Orientierungswerte
nach Din 18005 werden deutlich überschritten.
Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit
Viele Kinder und Jugendliche müssen an dieser Kreuzung die Straße
zu Fuß oder mit dem Fahrrad überqueren, um zu den Sportstätten im Bereich Schirnau zu gelangenWarnbaken und Quermarkierungen können die Maßnahmen unterstützen
2. Rad-und Fußweg entlang der Barmstedter bis zur B4
Der Rad-und Fußweg endet plötzlich am Lindrehm, ein Teilstück ist jedoch bereits im Bereich der Autobahn gebaut. Wir regen einen Rad-und Fußweg entlang der Barmstedter bis zur B4 an. Moorkaten und Heidkaten sind Teile von Kaltenkirchen!
3. Kreisel Alvesloher/ LindrehmZur Geschwindigkeits-Dämpfung und zur Lärmminderung
Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit
Wie haben das Gutachten gelesen und fanden es erstaunlich, dass die von und benannten Problempunkte bisher nicht erfasst wurden. Die Problembereiche sind ja seit langen bekannt und Lösungen wurden von uns bereits seit fünf Jahren gefordert. Der Vorschlag für eine Mittelinsel wurde bereits 2004 von der Verwaltung erarbeitet, leider jedoch nicht realisiert.
siehe hierzu auch...
Aktuell könnte im Rahmen des Konjunkturpaketes (Finanzkrise) die bereits fertige Planung doch vorgeschlagen und umgesetzt werden.
Für den Fuß- und Radweg schlagen wir neben der offensichtlichen Route entlang der Barmstedter Straße die historisch belegte Trasse des „Marschweges“ vor. Diese Wegführung ist touristisch attraktiv und erschließt das Erholungsgebiet westlich der Autobahn.
Ein zusätzlicher Vorteil ist der geringe Kostenaufwand und die schnelle Realisierbarkeit. Voraussetzung wäre jedoch ein Durchgang über den jetzigen Truppenübungsplatz, was in Anbetracht der Aufgabe dieses Platzes durch die Bundeswehr möglich sein sollte.
Diese historische Marschweg-Trasse war jahrhundertelang der Weg in die Elbmarschen nach Glückstadt und Krempe. In Heidkaten trifft der Marschweg auf den westlichen Teil des Ochsenweges, der kurz vor Barmstedt nach Wedel abzweigt.
Ein zusätzlicher Vorschlag, der sehr häufig bei den Gesprächen insbesondere mit Heidkatener Bürgern an mich herangetragen wurde, ist ein Kreisel auf der B4 (Barmstedter Straße, Fischwehr) um weitere Todesfälle in diesem gefährlichen Kreuzungsbereich zu verhindern.
Die Fußgänger und Radfahrersituationen an den bestehenden Kreiseln erscheinen vielen Menschen als überarbeitungsbedürftig.
Wir hoffen, dass unsere Vorschläge bald realisiert werden können.
Reinhard Bundschuh
Bürgerinitiative Pro-Kaki e.V.
Chance für Kaltenkirchen
Nun ist es offiziell, Kaltenkirchen hat ein Lärmproblem. Die betroffenen Anwohner wissen das schon lange. Weite Teile im Westen Kaltenkirchens sind einer Lärmsituation ausgesetzt, die als Belastung gewertet werden kann.
Mehr dazu hier
Das Ministerium für Landwirtschaft, Umweltschutz und ländliche Räume hat im Internet Lärmkarten veröffentlicht. Auf der Karte 4 für Kaltenkirchen lässt sich zum Beispiel erkennen, dass am Sanddornweg und Albrecht-Dürer Ring die Grenzwerte der Bundesimmissions-Schutz Verordnung- kurz BImSchV -überschritten werden.
Neben den Lärmkarten sind interessante und umfangreiche Ausführungen zum Aufstellen von sogenannten „Aktionsplänen zur Lärmminderung“ veröffentlicht. Hier der Link zur Internetseite des Ministeriums, der natürlich auch auf der Pro-Kaki Homepage zu finden ist:
http://www.umwelt.schleswig-holstein.de/ULR/index.html
Sonderbericht aus dem Rathaus
Aufgrund der Anfrage von Pro-Kaki wurde ein Sonderbericht zu diesem Thema erstellt.
Die Lärm-Karten wurden am 18.07.2007 der Stadt übermittelt und jetzt auf Plasibilität überprüft. Pro-Kaki ist auf die Präsentation der Karten die für den September erwartet wird gespannt.
Aktuell
Der Bau der A 20 scheint uns auf den ersten Blick nicht direkt zu betreffen. Das täuscht, denn als Einwohner Kaltenkirchens sind wir gleich in zweifacher Weise betroffen:
1. Bei Anschluß der A20 an die A7 ist im Bereich von Kaltenkirchen mit einer Zunahme des Verkehrsaufkommens - und damit des Lärms - auf der A7 um 43% bis 2020 zu rechnen
2. Das Naherholungs - und Freizeitgebiet in dem Gesamtbereich um die Schmalfelder Au, die Ohlau und den Ochsenweg, wird zerschnitten und versiegelt. Als Spaziergänger, Jogger, Skater, Fahrradfahrer oder Nordic Walker läßt sich das Gebiet im nördlichen Kaltenkirchen kaum noch nutzen. Mehr zur A 20 finden Sie hier
Meinungen und Kommentare zum Thema A 20 können Sie hier lesen.
Kaltenkirchen braucht ein eigenes Lärm-Schutz-Konzept für die Zukunft der Stadt.
In den Problembereichen:
- A 20 als auch der
- A7
- Barmstedter Straße
-hat sich in den letzten Jahren nichts wirklich verbessert.
Projekte für dei Barmstedter Straße wie eine Geschwindigkeitsreduzierung oder ein Versetzen des Ortsschildes werden in den Mühlen der Bürokratie regelmäßig zermahlen.
Aufforstungen als Lärmschutz A7 sind zwar "politisch gewollt", werden jedoch bisher nicht durchgeführt. Das Sponsoring einer Aufforstung durch Pro-Kaki konnte noch nicht realisiert werden.Für den sechsspurigen Ausbaus der A7 hat für den relevanten Bauabschnitt 4+5 bereits ein "Scoping" stattgefunden. Ein eigenes Konzept der Stadt Kaltenkirchen fehlt jedoch.










