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Lärmschutz-Konzept
Lärmschutz-Konzept
Pro-Kaki fordert seit 2005 ein Lärmschutz-Konzept. In diesem Zusammenhang sehen wir
Die EU- Richtlinie Umgebungslärm als Chance und nicht als Pflichtaufgabe.
Der Entwurf des Lärmaktionsplanes der Stadt Kaltenkirchen jedoch besagt: es sind keine Maßnahmen erforderlich. Als Nullnummernplan bezeichnet der Gutachter Herr Heichen folgerichtig seine eigenen Ausführungen. Durch eine Fehlinterpretation eines Textes des Umweltbundesamtes werden zu hohe Grenzwerte, nämlich das Wertepaar: 65/55 dB(A)herangezogen. Dadurch gelangt die Verwaltung zu der Feststellung: es sind keine Bewohner betroffen und demnach auch keine Maßnahmen erforderlich. Die Politik in Kaltenkirchen folgt gegen die Stimme der FDP den Vorgaben der Verwaltung.
Das Umweltbundesamtes schlägt aber tatsächlich einen anderen Wert vor, nämlich das Wertepaar: 60/50 dB(A) in Analogie zu den Immissionsgrenzwerten der 16.BImSchV Jetzt stellen wir fest, dass ca. 550 Menschen betroffen sind ( der braune Sektor in der anliegenden Karte) und natürlich eine ganz andere Planung hätte erstellt werden müssen!
Auf der Grundlage einer langfristigen und ambitionierten Zielsetzung z.B. mit dem Wertepaar: 55/45 dB(A) wird durch dem Autobahnlärm bei ca. 15% der Bevölkerung das gesundheitliche Wohlbefinden beeinträchtigt. (Gelber und brauner Sektor in der anliegenden Karte)
Wir erwarten eine korrekte und angemessene Festlegung der Grenzwerte und daraus folgend eine umfassende neue Aktionsplanung, die somit ein Lärmschutz-Konzept für zukünftiges Handeln und Entscheiden schafft, das bei dem demnächst beginnenden Planfeststellungsverfahren hilfreich ist.
Lärmschutzkonzept
Die Bürgerinitiative „Pro–Kaki“ setzt sich seit langem dafür ein, frühzeitig ein umfassendes Lärmschutzkonzept zu erstellen. Das wäre im Rahmen der EU-Lärmrichtlinie auch möglich und unseres Erachtens auch notwendig gewesen.
Diese Chance wurde jedoch nicht genutzt. Die SPD hat im Bau und Umweltausschuss zusammen mit der CDU beschlossen, Kaltenkirchen sei eine Stadt „ ohne relevante Lärmbelastung“.
Zur Erinnerung: die Anwohner an der Barmstedt Straße und am Lindrehm warten seit 2003 auf Lösungen. Die Vorschläge das Ortsschild zu versetzen oder eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen wurden abgelehnt. Als einzig praktikable Idee wurden „bauliche Veränderungen“ vorgeschlagen. Das könnte in der Tat ein Kreisel sein, oder aber eine Verschwenkung – wie sie zum Beispiel am Ortseingang eines jeden zweiten dänischen Ortes anzutreffen ist - um die Geschwindigkeit und damit den Lärm deutlich zu reduzieren und Fußgängern das Überleben zu erleichtern.
Gute Vorschläge, die Kaltenkirchen voranbringen und die Lebensqualität verbessern, werden immer unsere Unterstützung finden.









