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Meinungen 2
Pressemitteilung und Kommentar von Pro-Kaki zum Thema: Flughafen Kaltenkirchen
Aktuell: Leitartikel der SZ vom 08.12.2006
Wirklich wichtige Themen scheint es für die Unternehmensverbände der Region nicht zu geben. Da greift man gerne mal auf eine alte Idee wie den Flughafen Kaltenkirchen zurück.
Die Planung stammt aus den 60er Jahren; aber wie so viele alte Filme aus den 60ern heute nur zum Schmunzeln führen ist auch die Idee eines Großflughafens Kaltenkirchen längst von der Zeit überholt worden.
Im nördlichen Umland wohnen heute 200.000 Menschen mehr, im direkten Einflußbereich eines möglichen Flughafens wohnen heute 60.000 Menschen mehr als damals.
Für alle Menschen in Barmstedt, Bad Bramstedt, Kaltenkirchen und Umgebung bis nach Elmshorn wäre ein Flughafen eine Katastrophe aufgrund der deutlich gesundheitsgefährdenden Lärm -und Schadstoffbelastung.
(siehe hierzu unsere Internetsite: www.pro-kaki.de)
Die Planung stammt aus der Zeit vor Wende und Wiedervereinigung.
Deshalb muß auch der Unternehmensverband Nord mal über Aukrug und seinen Tellerrand hinausschauen. Norddeutschland umfaßt heute auch Mecklenburg-Vorpommern. Und Berlin ist jetzt deutsche Hauptstadt.
In einer Welt, in der von Globalisierung gesprochen und Flexibilität gefordert wird, darf von einem Wirtschaftsverband erwartet werden, dass er nicht nur engstirnig seinen vermeintlichen kleinen Vorteil für die Region um Elmshorn und Lägerdorf im Auge hat.
Ein Flughafen "irgendwo" zwischen Berlin und Hamburg wäre tatsächlich eine Vision.
Die bestehenden Flughäfen sind stadtnahe Flughäfen und stoßen vielleicht 2035 aufgrund des Frachtvolumens an ihre Grenzen. Da das Passagieraufkommen sich jedoch nur langsam entwickelt oder sogar stagniert (die Einwohnerzahl wird rückläufig sein), ist ein 24 Stunden Frachtflughafen wie er aktuell in Parchim geplant wird, eine echte Alternative.
Der Zug für den Flughafen Kaltenkirchen ist lange abgefahren; das Projekt wurde 1983 zu den Akten gelegt. Pro-Kaki fragt: Sollen wir uns durch die "Ewig Gestrigen" unseren Lebensraum ruinieren lassen?








