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Schadstoffniederschlag: Karten

Mögliche Aufschlagzonen für Schadstoffe?Durch die Lage Moorkatens im Westen der Stadt dürften sich die freigesetzten Schadstoffe, wie in der Grafik veranschaulicht, über ganz Kaltenkirchen verteilen. An den meisten Tagen kommt der Wind aus westlichen Richtungen.

 

Die Faustformel für den Bereich des heftigsten Schadstoffniederschlags ist laut TÜV-Nord Schornsteinhöhe x 50. Bei einem geplanten Schornstein von 70m Höhe wäre das eine Entfernung von 3,5 km vom Kraftwerk! Kaltenkirchen wird also voll getroffen, alle Schulen, alle Sportplätze, alle Wohngebiete! E.ON spricht übrigens von einer Formel mit 35 x Schornsteinhöhe, aber selbst da würde die Hauptschadstofflast über der Mitte Kaltenkirchens rutergehen!

Karte II: Kaltenkirchen und betroffene Nachbargemeinden

 

Maßstab 1:50.000
Achtung, Stand der Bebauung nicht aktuell!
Blauer Kreis = vorgeschlagenes Untersuchungsgebiet nach den TÜV-Nord-Unterlagen:
"Das Untersuchungsgebiet wird entsprechend der Anforderung der TA Luft ausgelegt. Bei einer geplanten Schornsteinhöhe von 70m beträgt der Radius des Untersuchungsgebietes 3,5km (50fache Schornsteinhöhe)." (Quelle: TÜV-Nord Vorschlag zur Umweltverträglichkeitsuntersuchung vom 28.05.2003, Seite 30.)
Durch die vorherrschenden westlichen Winde dürfte sich die Aufschlagszone verzerren und in Richtung Oersdorf ausdehnen.