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Aktuelles

Stadtmagazin 02-2012

Umschau 25.01.2012

Segeberger Zeitung 19.11.2011

Pro-Kaki fordert Vorsorgewerte!

Segegerger Zeitung 22.10.2011

SZ-Elektrosmog 22.10.2011

Segeberger Zeitung 30.03.2011


In der Amtszeit von Herrn Sünwolt hat Umweltschutz jedoch nicht stattgefunden!
Beschlüsse wurden ignoriert, das gemeinsam geschnürte Klimaschutz-Konzept bürokratisch verhindert.
In der Amtszeit von Herrn Sünwolt hat Umweltschutz jedoch nicht stattgefunden!
Die Stellungnahme finden Sie .....hier.

 

Pressemitteilung vom 12.12.2010

Neues von Pro-Kaki
Gut versteckt
Das Gelände des ehemaligen „Truppenübungsplatzes“, mehr als 10 Prozent der Fläche Kaltenkirchens, werden überplant, erstaunlicherweise ohne die Gremien der Selbstverwaltung mit einzubeziehen.
Der Sachverhalt ist kaum bekannt und die Änderungen sind gut versteckt. In einem Nachsatz zu den Planungen der A20 ist die Maßnahme in Kaltenkirchen zu finden. Für die Eingriffe in Natur und Landschaft durch den Bau der A20 (westlich von Schmalfeld) wurde als Ausgleich auch die Fläche des ehemaligen „Truppenübungsplatzes“ vorgesehen.
Die Idee hier einen großen Naturschutzbereich zu schaffen ist ja grundsätzlich zu begrüßen. Mit der Überplanung der Fläche wurden schon 2009 Landschaftsarchitekten aus Nordrhein-Westfalen beauftragt. Die Planer gingen mit viel Phantasie ans Werk, aber ohne Kenntnis der Region, der Geschichte des Areals, oder der Bedürfnissen der Bürger.
Seit vielen Jahren wünschen sich die Kaltenkirchener Bürger im Ortsteil Heidkaten - einer Siedlung östlich des Truppenübungsplatzes - eine Radweganbindung an das im Westen liegende Zentrum von Kaltenkirchen. Ein Rückblick auf die Geschichte zeigt: seit dem Mittelalter verlief der „Marschweg“ als Ost-West-Verbindung Kaltenkirchens genau über den Truppenübungsplatz. Die Fläche war früher die Schafweide der Kaltenkirchener Bauern. Der historische „Marschweg“ verband Kaltenkirchen mit Barmstedt, dem Hafen Elmshorn und der Festung Glückstadt an der Elbe. Durch die Freigabe des Geländes bietet sich die einmalige Gelegenheit, diesen geschichtsträchtigen „Marschweg“ als Rad-und Wanderweg über den ehemaligen „Truppenübungsplatz“ wieder mit Leben zu füllen. Zusammen mit den eigenen Verkehrsplanungen der Stadt könnten so die westlichen Naherholungsgebiete für die Bevölkerung erschlossen werden.

Wer sich informieren möchte, kann bis zum Donnerstag 16. Dezember 2010 einschließlich, die Pläne im Rathaus einsehen. Die Kaltenkirchener Stadtverwaltung ist über die Planungen informiert und wird einen Radweg von Heidkaten nach Kaltenkirchen beantragen. Um dieser Forderung mehr Gewicht zu verleihen, ist es erforderlich, dass möglichst viele Einwohner den Antrag auf einen Radweg von Kaltenkirchen nach Heidkaten durch eigene Einwendungen unterstützen.
Vom Ablauf ist das jedoch nicht einfach, denn um den Radweg voran zu bringen müssen Einwendungen gegen den Bau der A 20 erhoben werden. Die Chance hierzu besteht noch bis zum 13.01.2011. Hinweise lassen sich auf www.pro-Kaki.de finden.
Einwendungen gegen diesen Bauabschnitt der A 20 sind auch aus einem weiteren Punkt wichtig.
Der beliebte Radweg zwischen Kaltenkirchen und Bad Bramstedt endet nach den Plänen abrupt an der neuen A 20. Auf dieser Strecke des „Ochsenweges“ konnten bisher Radler und Spaziergänger von Bad Bramstedt nach Kaltenkirchen und umgekehrt beschaulich die Natur genießen und in die Geschichte eintauchen. In Lentförden wurden extra ein Pausenplatz und eine Infotafel zur Geschichte des Ochsenweges aufgebaut; 200 Meter weiter endet aber in Zukunft dieser Weg.
Für das Wild wurde im Bereich Schmalfeld eine wichtige Wildbrücke eingeplant. Da sollte es doch möglich sein, an dieser Stelle eine Unterführung oder eine Brücke auch für die Menschen einzuplanen.

Einwendungen

6-spuriger Ausbau der A7
Pro-Kaki hat die Chance für Einwendungen genutzt
hier ein Artikel aus der Segeberger Zeitung vom 10.11.2010
hier zu diesem Thema

 

Hamburger Abendblatt 10.Aug. 2010

Kamerawagen für das umstrittene Google Steer View



Street View startet 10. August 2010

Hamburg. Trotz Kritik von Datenschützern wird der Internetkonzern Google zum Jahresende in Hamburg fotografierte Straßenszenen in seinem Street-View-Service veröffentlichen. Mit 19 weiteren größeren Städten geht das Angebot damit erstmals mit deutschen Inhalten ans Netz. „Viele deutsche Nutzer verwenden Street View bereits, um Länder in Europa virtuell zu besuchen. Nun bieten wir ihnen die Möglichkeit, ihre eigenen Städte zu besuchen“, sagte Raphael Leiteritz, Produkt-Manager bei Google, im Gespräch mit dem Abendblatt.

Mieter und Eigentümer, die nicht wollen dass ihre Häuser im Netz sichtbar sind, können ab Montag unter www.google.de/streetview vier Wochen lang Widerspruch einlegen. Diese Funktion wurde eigens für Deutschland entwickelt, nachdem Datenschützer die Aufnahmen mit Kamerawagen gestoppt hatten. Nach dem Start des Angebots seien Widersprüche weiterhin möglich, auch per Brief oder Fax, versicherte Google. Anträge, die bereits bei Google eingegangen sind, würden umgesetzt, ohne dass der Antragssteller die Funktion nutzen müsse.



Skeptisch reagierte Johannes Caspar, Hamburgs oberster Datenschützer: „Der Verhandlungsprozess mit Google über Datensicherheit ist noch nicht abgeschlossen“. Das nun angekündigte Widerspruchsrecht sei zu kurzfristig eingeführt worden, zumal die Frist noch in den Sommerferien starte. Auch weigere sich Google, eine Telefon-Hotline einzurichten. „Das ist wenig bürgerfreundlich“, sagte Caspar. Ebenso sei unklar, wie Google mit den Daten der Widersprechenden umgehe. „Wir erwarten, dass diese Informationen uns vor Öffnung des Tools vorgelegt werden.“

Problematisch ist das Filmen von Straßenszenen nach Ansicht vieler Experten auch, weil verschiedene Daten im Internet leicht kombiniert und zielgerichtet verwendet werden können. Die Aufnahme eines Hauses verbunden mit der Anschrift eines Bürgers etwa lasse auf seine soziale Situation schließen. So wurde von Fällen berichtet, in denen Internet-Versandhäuser in bestimmte Gegenden nur noch gegen Vorkasse liefern würden.

Hamburgs Justizsenator Till Steffen (GAL) hat jüngst einen Gesetzentwurf vorgelegt, der das Fotografieren von Straßenzügen zum Schutz der Privatssphäre für das Internet erschweren soll. Dieser Vorstoß ziele jedoch nicht nur auf Google, sondern auch auf vergleichbare Anbieter ab. Der Gesetzentwurf aus Hamburg hat bereits den Bundesrat passiert und liegt nun dem Bundestag zur Beratung vor. Nach Angaben von Google steht der Dienst Street View bereits in 23 Ländern weltweit zur Verfügung, darunter in zwölf europäischen Ländern.

 

Info-Veranstaltung am 26.03.2010 im Bürgerhaus

Umschau 7.April 2010

Lärmschutz an der A7
Viele Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit genutzt, sich über das Bauvorhaben zu informieren und dem Planer der sechspurigen A7 Erweiterung Fragen zu stellen. Herr Schönherr von der DEGES konnte fast alle Fragen der mehr als 60 Gäste beantworten und hat den Bürgern gute Ratschläge mit auf den Weg gegeben.
Folgende Fragen müssen noch geklärt werden.
Mehr dazu unter Lärmschutz

 

Klimaschutz

Segeberger Zeitung vom 10.April 2010

Die Segeberger Zeitung berichtet vom Vortrag von Arved Fuchs.Hier weist er auf die Gefahren des "Global Warmings" ,die er aus eigener Anschauung kennt und vorstellt, hin. Der Bericht über die Expeditionen ist mit Beiträgen führender Klimaforscher belegt.
Handeln ist notwendig!

Mehr dazu unter Klimaschutz





 

SZ vom 19. März 2010 Teil1

Einladung zur Informationsveranstaltung von Pro-Kaki
Der 6-spuriger Ausbau der A7 erscheint sinnvoll und wird von Pro-Kaki grundsätzlich befürwortet.
Aber entsteht so nicht noch mehr Lärm ? Ist besserer Lärmschutz geplant?
Die Autobahnplaner möchten mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und diese Fragen gerne beantworten. Seitens der Stadt ist jedoch nur ein Referat im BUA am 23.03.2010 geplant. In den Arbeitsausschüssen können die Einwohner zwar Fragen stellen, aber nicht an die Referenten. Ob diese Regelung für das Interesse an der Kommunalpolitik und die Wahlbeteiligung förderlich ist, stellen wir in Frage.
Umso erfreulicher ist es, dass wir Dipl.-Ing. M. Schönherr, Abteilungsleiter der DEGES, Berlin zu einer weiteren Informationsveranstaltung gewinnen konnten und laden alle interessierten Kaltenkirchener zu dem Vortrag mit folgendem Thema ein:

 

SZ vom 19. März 2010 Teil2

„Geplante sechsstreifige Erweiterung der Bundesautobahn A7 zwischen der Landesgrenze Hamburg und Bordesholm, Planungsstand einschließlich Lärmschutz im Bereich Kaltenkirchen."
Herr Schönherr wird die Planung detailliert darstellen. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten Information aus „erster Hand“, können im Anschluss Fragen stellen und Anregungen geben. Vor Beginn des Genehmigungsverfahrens (Planfeststellungsvefahren), das etwa Mitte April für den Abschnitt von Bad Bramstedt bis Kaltenkirchen beginnt, können noch Vorschläge mit aufgenommen werden. Ca. Mitte Mai beginnt dann das Verfahren für den Abschnitt von Kaltenkirchen bis Quickborn, hier sind ebenfalls noch Anregungen möglich.
Termin und Ort:
Freitag 26.März 2010 um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Kaltenkirchen

 


Frühjahrsputz 2010 in Kaltenkirchen: Erneuter Flop!
Nur 28 Teilnehmer in Kaltenkirchen, darunter zahlreiche Kinder. In der Nachbargemeinde Henstedt-Ulzburg kamen 160 Teilnehmer, in Norderstedt waren über 1000 Menschen gekommen.

Kritik in eigener Sache wäre in Kaltenkirchen wohl angebracht. Stattdessen wird von Seiten der Stadt ein Sündenbock als Begründung für mangelnde Teilnahme gesucht und mit tatkräftiger Unterstützung eines Anzeigenblattes die Bürgerinitiative Pro-Kaki kritisiert.

 

Renaturierung Krückau

Photo NABU

Hamburger Abebdblatt
Norderstedter Zeitung berichtet:
Die Krückau wird renaturiert
20. Januar 2010, 06:00 Uhr

Der Kaltenkirchener Verein Pro Kaki freut sich über einen Erfolg: Die Renaturierung der Krückau und die Verlängerung des Krückau-Wanderweges sind in den Bebauungsplan 74 "Hochmoor" mit aufgenommen worden. "Zukünftig sollen die Menschen entlang der Krückau von der Grundschule im Flottmoor bis zum Bahnhof Kaltenkirchen-Süd laufen und Fahrrad fahren können", sagte der Vereinsvorsitzende Reinhard Bundschuh. "Vielleicht schaffen wir dort auch den notwendigen Lebensraum, um den Eisvogel wieder anzusiedeln." Der Erhalt der Natur sollte bevölkerungsnah erfolgen und für den Menschen nutzbar sein, meint Bundschuh, der für die FDP in der Stadtvertretung sitzt. Naturschutz sei kein Selbstzweck, sondern stelle den Menschen in den Mittelpunkt.(tz)

 

Norderstedter Zeitung vom 17.09.2009

Reinhard Bundschuh, Vorsitzender der Bürgerinitiative Pro Kaki. FOTO: KL



So geht es weiter mit dem Bau der A20
A20: 2010 soll das nächste Teilstück fertig sein
Von Frank Knittermeier 17. September 2009, 06:00 Uhr
"Die Lärmbelastung in Kaltenkirchen wird um 50 Prozent steigen"
Reinhard Bundschuh, Vorsitzender der Bürgerinitiative Pro Kaki, über die Auswirkungen des Autobahnbaus für die Stadt Kaltenkirchen:
Mehr zum Thema
Der Autobahnlärm in Kaltenkirchen wird deutlich steigen!
Mit dem Anschluss der A 20 an die A 7 ist im Bereich Kaltenkirchen bis 2020 mit einem Anstieg des Verkehrsaufkommens um 47 Prozent zu rechnen. Damit wird auch der Lärm um etwa 50 Prozent zunehmen. Dieser Wert ergibt sich aus einer aktuellen Verkehrsuntersuchung der Kreise Segeberg und Pinneberg.
Bei den knappen Kassen, einer Situation, die sich auch in den nächsten Jahren wohl nicht ändern wird, ist nicht davon auszugehen, dass die A 20 über den Anschluss an die Autobahn 7 hinaus verlängert wird. So verbleibt der zusätzliche Verkehr auf der Autobahn 7.
Bereits heute haben wir insbesondere im Westen Kaltenkirchens ein Lärmproblem.
Durch die geplante Autobahnabfahrt Struvenhütten wird der Verkehr durch Oersdorf nach Kaltenkirchen zunehmen.
Für jeden Autobahnabschnitt sind Umleitungsstrecken geplant. Dann wird sich wohl der ganze Umleitungs-Verkehr durch die Schützenstraße und durch die Kaltenkirchener Innenstadt schieben müssen.
Das Naherholungs- und Freizeitgebiet um die Schmalfelder Au, die Ohlau und den Ochsenweg wird zerschnitten und versiegelt. Als Spaziergänger, Jogger, Fahrradfahrer oder Nordic Walker lässt sich das Gebiet im nördlichen Kaltenkirchen nur noch eingeschränkt nutzen. In diesem Zusammenhang ist es unser Vorschlag, den brachliegenden Truppenübungsplatz für Fahrradfahrer und andere Freizeitaktivitäten zu erschließen.
Die Pläne für den Ausbau der A 20 für den Abschnitt bis an die A 7 liegen derzeit öffentlich im Amt Kaltenkirchen (Schmalfelder Straße 9) aus. Auf unsere Anfrage hin prüft die Stadtverwaltung, was aus ihrer Sicht zum Schutz der Bürger möglich ist. Der Bürgermeister wird im nächsten Bau- und Umweltausschuss am 22. September ab 18 Uhr berichten.

Gesamter Artikel als PDF-Dokument norderstedterzeitung17092009.pdf [442 KB]

 

Segeberger Zeitung vom 12.09.2009 berichtet

Der Lärm nimmt zu!
Die Segeberger Zeitung berichtet über die Bedenken und Vorschläge von Pro-Kaki zur A20

 

Segeberger Zeitung 20.01.2009

Pro-Kaki mit Ideen für Kaltenkirchener Verkehrskonzept
Bürgerinitiative fordert Kreisverkehre und Radweg

Zur Übergabe der Unterschriftensammlung erschien
dieser Bericht in der Segeberger Zeitung vom 20.01.2009.
Vielleicht lässt sich demnächst über die Realisierung des einen
oder anderen Vorschlages berichten.

 

Lärmschutz-Konzept








Pro-Kaki fordert seit 2005 ein Lärmschutz-Konzept. In diesem Zusammenhang sehen wir
Die EU- Richtlinie Umgebungslärm als Chance und nicht als Pflichtaufgabe.
Der Entwurf des Lärmaktionsplanes der Stadt Kaltenkirchen jedoch besagt: es sind keine Maßnahmen erforderlich. Als Nullnummernplan bezeichnet der Gutachter Herr Heichen folgerichtig seine eigenen Ausführungen. Durch eine Fehlinterpretation eines Textes des Umweltbundesamtes werden zu hohe Grenzwerte, nämlich das Wertepaar: 65/55 dB(A)herangezogen. Dadurch gelangt die Verwaltung zu der Feststellung: es sind keine Bewohner betroffen und demnach auch keine Maßnahmen erforderlich. Die Politik in Kaltenkirchen folgt gegen die Stimme der FDP den Vorgaben der Verwaltung.
Das Umweltbundesamtes schlägt aber tatsächlich einen anderen Wert vor, nämlich das Wertepaar: 60/50 dB(A) in Analogie zu den Immissionsgrenzwerten der 16.BImSchV Jetzt stellen wir fest, dass ca. 550 Menschen betroffen sind ( der braune Sektor in der anliegenden Karte) und natürlich eine ganz andere Planung hätte erstellt werden müssen!
Auf der Grundlage einer langfristigen und ambitionierten Zielsetzung z.B. mit dem Wertepaar: 55/45 dB(A) wird durch dem Autobahnlärm bei ca. 15% der Bevölkerung das gesundheitliche Wohlbefinden beeinträchtigt. (Gelber und brauner Sektor in der anliegenden Karte)
Wir erwarten eine korrekte und angemessene Festlegung der Grenzwerte und daraus folgend eine umfassende neue Aktionsplanung, die somit ein Lärmschutz-Konzept für zukünftiges Handeln und Entscheiden schafft, das bei dem demnächst beginnenden Planfeststellungsverfahren hilfreich ist.

 

SZ vom 26.04.2008

Lärmschutzkonzept

Die Bürgerinitiative „Pro–Kaki“ setzt sich seit langem dafür ein, frühzeitig ein umfassendes Lärmschutzkonzept zu erstellen. Das wäre im Rahmen der EU-Lärmrichtlinie auch möglich und unseres Erachtens auch notwendig gewesen.

Diese Chance wurde jedoch nicht genutzt. Die SPD hat im Bau und Umweltausschuss zusammen mit der CDU beschlossen, Kaltenkirchen sei eine Stadt „ ohne relevante Lärmbelastung“.

Zur Erinnerung: die Anwohner an der Barmstedt Straße und am Lindrehm warten seit 2003 auf Lösungen. Die Vorschläge das Ortsschild zu versetzen oder eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen wurden abgelehnt. Als einzig praktikable Idee wurden „bauliche Veränderungen“ vorgeschlagen. Das könnte in der Tat ein Kreisel sein, oder aber eine Verschwenkung – wie sie zum Beispiel am Ortseingang eines jeden zweiten dänischen Ortes anzutreffen ist - um die Geschwindigkeit und damit den Lärm deutlich zu reduzieren und Fußgängern das Überleben zu erleichtern.

Gute Vorschläge, die Kaltenkirchen voranbringen und die Lebensqualität verbessern, werden immer unsere Unterstützung finden.

 

Haben Sie auf den Kalender geschaut?
Wer die Wünsche der Bürger derart ignoriert, darf sich nicht wundern,
wenn er am 1. April durch den Kakao gezogen wird.
Stichwort – Treppe für Fahrradfahrer
Wurde der Eingangsbereich verändert?
Die „Optimierung“ der Planung ist wohl mehr eine Optimierung für den Investor.

Zum Vergrößern bitte den Artikel anklicken!

mehr zum Thema Bahnhof

 

SZ vom 1. April 2008

1.April 2008
Der Bau des Bahnhofs wird auf unbestimmte Zeit verschoben!

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mehr zum Thema Bahnhof finden Sie hier

 

Norderstedter Zeitung 24-11-2007

Kinder aus Schulen und Tagesstätten buddeln Dutzende von Bäumen ein. Foto: Klietz

Kaltenkirchen Grösste Aufforstungsaktion im Kreis Segeberg gestartet

43 000 Bäume gegen den Lärm

Auf einer Fläche von 13,2 Hektar soll ein Wald entstehen, der zu 80 Prozent aus Laubholz und zu 20 Prozent aus Nadelbäumen besteht.

Von Wolfgang Klietz
Kaltenkirchen -
Auch der Tiger kam, als in Kaltenkirchen die größte Aufforstungsaktion im Kreis Segeberg begann: 43 000 Bäume werden in den kommenden Tagen entlang der Autobahn 7 gepflanzt und sollen für weniger Lärm und bessere Luft sorgen. Sponsor ist der Konzern Exxon Mobil, zu dem auch Esso gehört. Da durfte das Tankstellen-Maskottchen mit den Puschelpfoten und dem breiten Grinsen nicht fehlen.

20 000 Euro hat der Ölmulti, der in den vergangenen zehn Jahren deutschlandweit 797 000 neue Bäume finanziert hat, für die Waldanpflanzung in Kaltenkirchen locker gemacht. Den Kontakt zu dem Energieriesen hatte der Verein Pro Kaki hergestellt, der sich seit langem für besseren Lärmschutz im Westen der Stadt einsetzt und ein wenig säuerlich reagierte, als die Stadtverwaltung den Verein nach dem Okay von Exxon Mobil nicht an den Vorbereitungen beteiligte.
Doch beim gemeinsamen Start der Bepflanzung versöhnten sich beide Seiten wieder: Bürgermeister Stefan Sünwoldt zog freiwillig eine Leuchtweste mit der Aufschrift Pro Kaki an und reichte Vereins-Chef Reinhard Bundschuh die Hand.
Der Tiger holte sich unterdessen auf den einstigen Wiesen und Äckern matschige Pfoten und vergnügte sich mit Dutzenden Jungen und Mädchen aus der Dietrich-Bonhoeffer-Schüler, der Schule am Lakweg und von der Kita der Tausendfüßler, die zum Bäumeeinbuddeln eingeladen waren.
Auf einer Fläche von 13,2 Hektar soll ein Wald entstehen, der zu 80 Prozent aus Laubholz und zu 20 Prozent aus Nadelbäumen besteht. Der Laubwald wird aus Stieleichen, Rotbuchen und Bergahorn sowie Sträuchern bestehen. Als Nadelbäume sind Douglasien geplant.
5,5 Hektar des gesamten Areals muss die Stadt Kaltenkirchen als Ausgleichsfläche für Bauprojekte in der Stadt bepflanzen. Den Rest leistet die Stadt, unterstützt von Exxon Mobil, freiwillig.
Bürgermeister Sünwoldt dankte Pro Kaki für die Initiative und sagte: "Die Aufforstung ist ein Generationenprojekt." Gepflanzt wird mit maschineller Hilfe, gut drei Tage soll die Aktion dauern.
"Nur wenige Kommunen sind so waldfreundlich wie Kaltenkirchen", sagte Stefan Kommoß von der Bezirksförsterei Segeberg/Neumünster. "Hier passiert richtig was." Der neue Wald sei ein Beitrag zum Klimaschutz und werde in Zukunft tonnenweise Kohlendioxid binden.
Pro Kaki will sein Engagement für den Lärmschutz fortsetzen. Vereinschef Bundschuh regte an, zusätzlich an der Ostseite der Autobahn 7 einen Wall zu bauen.
erschienen am 24. November 2007

 

Segeberger Zeizung 24-11-2007

Segeberger Zeitung vom 05.07.2007

An der A7 entsteht im Herbst 2007 auf ca. 60.000 qm der von der Bürgerinitiative Pro-Kaki initiierte Wald. Ein schöner Erfolg für die Bürgerinitiative Pro-Kaki!

Am 26.082007 um 14.00 Uhr findet eine Pro Kaki Fahrradtour statt.
Treffpunkt ist an der Kreuzung Brookweg- Alvesloher Straße gegenüber dem Telekom-Turm. Die Route wird uns zu interessanten Zielen rund um Kaltenkirchen führen. Herr Revierförster Racz wird diese Tour begleiten und uns Fauna und Flora unserer schönen grünen Lunge durch sachkundige Erläuterungen näher bringen.
Die Radtour führt zunächst zu den von Pro-Kaki initiierten Aufforstungs-Flächen an der Autobahn und den durch die Stadt neu aufzuforstenden Ausgleichsflächen, dann weiter nach Westen in die schöne Landschaft Heidkatens und Langelns, wo bereits umfangreiche Aufforstungen durchgeführt wurden.

 

Alter Bahnhof Kaltenkirchen

"Alter Bahnhof" mit Charme und Flair

Dass sich der Trägerverein der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen für den Erhalt des "alten Bahnhofes" einsetzt, ist selbstverständlich.
Aber auch die Firma Matrix Immobilien AG als israelischer Finanzinvestor kann die Hinweise auf die NS-Vergangenheit und die historische Bedeutung des Bahnhofes nicht einfach ignorieren. Eine Änderung der Planung zum Erhalt des "alten Bahnhofes" sollte demnach auch im Interesse des Investors liegen. Parkplätze sowie Rad-und Fußwege können verlegt werden, historische Gebäude nicht.
Aber das sind nicht die einzigen Gründe, die für den Erhalt des "Alten Bahnhofes" sprechen. Zur Belebung des Umfeldes mit Charme und Flair sollte das alte Bahnhofsgebäude gerettet und in die Planungen mit einbezogen werden. Da Kaltenkirchen keine wirkliche Altstadt hat, bietet sich die einmalige Chance der Stadt ein unverwechselbares Gesicht zugeben. Und dieses Gesicht sollte kein lieblos zusammengewürfelter "Discounterplattenbau" sein.
Die Liste gemütlicher "alter Bahnhöfe" in anderen Orten ist lang von A wie Anderten durch das ganze Alphabet bis zum Alten Bahnhof in Z wie Zeven. In diesen und vielen anderen "alten Bahnhöfen" finden sich Cafes, Bistros, Kneipen, Restaurants oder Jugendtreffs. In Hamburg ist das Schachcafe ein gutes Beispiel für eine Nutzung.
Fahrgäste von Neumünster nach Hamburg oder Hamburg nach Neumünster werden - gerade in den späten Abendstunden - dankbar sein, in Ruhe und warm und sicher auf ihren Anschluss warten zu können.
Der "alte Bahnhof" ist ausreichend groß um beide Aspekte, Flair und Gedenken zu realisieren.
Geben wir dem „alten Bahnhof“ eine Chance der „Alte Bahnhof“ zu werden

 

35.000 Bäume für Kaltenkirchen

Segeberger Zeitung 29.03.2007

Nachdem die Bürgerinitiative Pro-Kaki seit Februar 2004 erfolglos versucht hat die Bürgermeister und die Stadtverwaltung von einem zusätzlichen Lärmschutz an der Autobahn A7 inkl. einem Sponsoring in Höhe von 20.000 Euro zu überzeugen, nimmt sie den Beschluß im Bau- und Umweltausschuß mit Zufriedenheit zur Kenntnis. Zu diesem positiven Beschluß konnte es nur gekommen, weil es der Bürgerinitiative im November 2006 gelungen war, die Fraktionsvorsitzenden aller ortsansässigen Partei von dem Vorteil eines Lärmschutzes in Zusammenhang mit dem Sponsoring zu überzeugen.

Die Pro-Kaki möchte sich deshalb an dieser Stelle, ausdrücklich bei allen Parteien für das "offene Ohr" und die entscheidende Unterstützung bedanken.

Damit sollte nun der Realisierung einer von der Bürgerinitiative Pro-Kaki seit langem
gestellten Forderung - zusätzlichen Lärmschutz für die Bürger dieser Stadt durch Aufforstung - für ein lebenswertes, gesundes Kaltenkirchen in greifbare Nähe gerückt sein. Wie von Pro-Kaki schon seit langem kommuniziert, erwartet der Sponsor kurzfristig die Aufstellung eines umsetzbaren Konzeptes; dann könnte es im Herbst 2007 mit der
Anpflanzung von 35.000 Bäumen los gehen.
Bleibt nur zu hoffen, daß bei einer Aufforstung mit dem Ziel Lärmschutz ein mindestens 40% Nadelbaumanteil in einem Laub-Nadel Mischwald eingepflanzt wird, damit der Lärmschutz auch im Winter seinem Namen verdient, nicht so wie in den bisherigen "Pflicht "- Aufforstungen, insbesondere der am Sanddornweg und Heideweg. Douglasien geben nämlich schon nach zehn Jahren ein ganz ansehnlicher Bestand und Schutz.

Jetzt können der Bürgermeister und die Verwaltung zeigen: "Aufforstungsmaßnahmen gehören zum täglichen Geschäft der Rathausverwaltung", zitiert die Bürgerinitiative den Bürgermeister.

"Bei jeder Neuaufstellung und wesentlichen Änderung eines Bebauungsplanes sowie bei allen sonstigen, gravierenden Eingriffen in Natur und Landschaft sind gesetzlich vorgeschriebene Ausgleichsmaßnahmen erforderlich." Selbstverständlich muß "die Stadt zunächst ihre gesetzlichen Verpflichtungen hinsichtlich der Ausgleichsmaßnahmen
erfüllen." Mit diesem Zitat des Bürgermeisters kann sich Pro-Kaki gut anfreunden und bestätigt, daß es hieran seitens der Bürgerinitiative weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft irgendeinen Zweifel geben hat oder geben wird.

Doch Pro-Kaki geht es schon länger um viel mehr, so möchte die Bürgerinitiative über diese gesetzliche Verpflichtung hinaus zusätzliche Aufforstung für den Lärmschutz sowie ein in die Zukunft weisendes Lärmschutzkonzept für die Bürger dieser Stadt.

Pro-Kaki sieht Klimaschutz nicht nur als globale Aufgabe, sondern ist der Meinung, daß auf regionaler Ebene schon ein nützlicher Beitrag geleistet werden kann.

Spätestens die Diskussion um Klimawandel und Klimaschutz verdeutlicht, daß Aufforstung auch als ökologischer Beitrag - Umwandlung von CO2 in Sauerstoff - wichtig ist.

"Waldflächen schützen Wohn-, Arbeits- und Erholungsstätten durch Minderung des Lärms von Straßen und anderen Lärmquellen; z.B. senkt ein 100 m breiter immergrüner ungleichaltriger Nadelwald den Lärm um rd. 10 dB (A)" heißt esv im Raumordnungsprogramm des Landkreises Schaumburg.

"Der Wald vermindert die Lärmemission von Straßen und Industrie. Vergleichend kann gesagt werden, dass ein Waldstreifen von 100 m Breite die gleiche Lärmschutzqualität hat wie z.B. eine Lärmschutzwand an der Autobahn." So heißt es bei der Stadt Mülheim an der Ruhr

 

Leitartikel der Segeberger Zeitung vom 08.12.2006

Kommentar zum Thema: Flughafen Kaltenkirchen
Aktuell: Leitartikel der SZ vom 08.12.2006

Wirklich wichtige Themen scheint es für die Unternehmensverbände der Region nicht zu geben. Da greift man gerne mal auf eine alte Idee wie den Flughafen Kaltenkirchen zurück.

Die Planung stammt aus den 60er Jahren; aber wie so viele alte Filme aus den 60ern heute nur zum Schmunzeln führen ist auch die Idee eines Großflughafens Kaltenkirchen längst von der Zeit überholt worden.

Im nördlichen Umland wohnen heute 200.000 Menschen mehr, im direkten Einflußbereich eines möglichen Flughafens wohnen heute 60.000 Menschen mehr als damals.
Für alle Menschen in Barmstedt, Bad Bramstedt, Kaltenkirchen und Umgebung bis nach Elmshorn wäre ein Flughafen eine Katastrophe aufgrund der deutlich gesundheitsgefährdenden Lärm -und Schadstoffbelastung.
(siehe hierzu unsere Internetsite: www.pro-kaki.de)

Die Planung stammt aus der Zeit vor Wende und Wiedervereinigung.
Deshalb muß auch der Unternehmensverband Nord mal über Aukrug und seinen Tellerrand hinausschauen. Norddeutschland umfaßt heute auch Mecklenburg-Vorpommern. Und Berlin ist jetzt deutsche Hauptstadt.
In einer Welt, in der von Globalisierung gesprochen und Flexibilität gefordert wird, darf von einem Wirtschaftsverband erwartet werden, dass er nicht nur engstirnig seinen vermeintlichen kleinen Vorteil für die Region um Elmshorn und Lägerdorf im Auge hat.

Ein Flughafen "irgendwo" zwischen Berlin und Hamburg wäre tatsächlich eine Vision.
Die bestehenden Flughäfen sind stadtnahe Flughäfen und stoßen vielleicht 2035 aufgrund des Frachtvolumens an ihre Grenzen. Da das Passagieraufkommen sich jedoch nur langsam entwickelt oder sogar stagniert (die Einwohnerzahl wird rückläufig sein), ist ein 24 Stunden Frachtflughafen wie er aktuell in Parchim geplant wird, eine echte Alternative.

Der Zug für den Flughafen Kaltenkirchen ist lange abgefahren; das Projekt wurde 1983 zu den Akten gelegt. Pro-Kaki fragt: Sollen wir uns durch die "Ewig Gestrigen" unseren Lebensraum ruinieren lassen?

 

Landeswald wird wohl doch nicht verkauft
KIEL − Ein Verkauf des Landeswaldes in Schleswig-Holstein ist so gut wie vom Tisch. Die SPD stellte gestern im Landtag klar, dass sie die 343 Wälder (50 350 Hektar) um keinen Preis veräußern will. Die CDU ist noch gespalten. FDP und SSW lehnen den Waldverkauf ab, die Grünen planen sogar eine Volksinitiative. Hinter den Kulissen suchen SPD und CDU bereits eifrig nach einem abgespeckten Sparmodell. So könnte die Forstverwaltung in eine Anstalt öffentlichen Rechts oder eine gemeinnützige GmbH umgewandelt werden. In eine solche GmbH könnte auch ein privater Gesellschafter einsteigen. Das Interessen- bekundungsverfahren endet am 22. September, wobei auch weiterhin Kaufangebote für den gesamten Wald angenommen werden. (ubi)

Hamburger Abendblatt vom 15.09.2006

Zeiten der Ruhe

Pressemitteilung 03/06
Baustelle A7
Seit einigen Wochen existiert nun die Baustelle zur Erneuerung der Fahrbahnoberfläche auf der A7.
Dabei ist den Anwohnern in den letzten Wochen etwas aufgefallen!

Seitdem die Baustelle mit der Geschwindigkeitsbegrenzung besteht, ist es nicht nur nach subjektivem Ermessen viel ruhiger geworden.
Achten Sie einmal bewusst darauf!
Sicherlich wird die Autobahn immer wieder mal bei bestimmten Windrichtungen zu hören sein, aber eben deutlich weniger.
Das bayerische Landesamt für Umweltschutz weiß, dass ein PKW mit 4000 U/min so viel Lärm macht wie 32 PKW mit 2000 U/min.

Der jetzige Zustand ermutigt die Bürgerinitiative Pro-Kaki deshalb , weiterhin eine Geschwindigkeitsbegrenzung (gerne auch ohne Baustelle)
und eine Fahrbahndecke mit so genanntem Flüsterasphalt zu fordern.

Aufgrund der Anfrage von Herrn Hopp, Pro-Kaki, in der Stadtvertretersitzung
zu diesem Thema erwarten wir die Antwort des Bürgermeisters, welcher Asphalttyp bei den Bauarbeiten vwerwendet wurde.

Die A 20 soll schon Ende 2014 fertig sein

KIEL -
Schleswig-Holstein will alle Planungen für den Weiterbau der
Ostseeautobahn 20 spätestens 2010 abschließen und damit zwei Jahre
früher als vorgesehen. Die Beschleunigung sei möglich, weil das Land
den Hauptteil der Arbeit privaten Planungsbüros überlasse, sagte
Verkehrsminister Dietrich Austermann (CDU) in Kiel. Die A 20 werde
samt Elbquerung westlich Hamburgs 2014/2015 fertig sein. Ob sich
dieser Zeitplan halten läßt, ist allerdings mehr als fraglich.

Hauptproblem ist nach wie vor die Querung der Elbe, weil der geplante
Tunnel (knapp 700 Millionen Euro) privat gebaut und durch Maut
refinanziert werden soll. Einen Betreiber gibt es bisher nicht, zumal
die Weiterführung der A 20 in Niedersachsen unklar ist. Austermann
kündigte unverdrossen an, in den nächsten Monaten erste Gespräche mit
privaten Tunnel-Investoren zu führen und ihnen eine staatliche
Anschubfinanzierung von bis zu 20 Prozent in Aussicht zu stellen. Wo
das Geld herkommt, ist offen. Austermann hofft auf eine
Direktförderung der EU. Angefragt hat er auch in Niedersachsen. Seine
Idee: Die Region Lüneburg könnte die ihr ab 2007 zustehenden
Förder-Millionen teils für die A 20 verwenden.

In Schleswig-Holstein gebe es einen Straßenbau-Ausnahmezustand, lobte
Austermann mit Blick auf weitere Vorhaben. Gestern erfolgte der erste
Spatenstich für den Lückenschluß der A 23 bei Itzehoe. Der
sechsstreifige Ausbau der A 7 kommt dagegen nur langsam voran. In der
zweiten Jahreshälfte soll das Planfeststellungsverfahren für den
ersten Abschnitt (Bordesholm bis Neumünster-Nord) anlaufen.
ubi

erschienen am 3. März 2006

Vollständige Url des Artikels: http://www.abendblatt.de./daten/2006/03/03/539579.html(c) Hamburger Abendblatt

Glückwunsch nach Nützen!

Der Antrag der Firma Brockmann wurde nach
Ankündigung eines Bürgerbegehrens zurückgezogen!

Januar 2006

Bürger fürchten um ihre Gesundheit

Nützen: Brockmann will in Zukunft auch Dachpappe schreddern.
Heute abend entscheiden die Politiker über die Pläne der Recycling-Firma.
Den kompletten Artikel hierzu aus der Norderstedter Zeitung vom12. September 2005
Von Frank Knittermeier - Nützen -finden Sie unter:
http://www.abendblatt.de./daten/2005/09/12/481311.html
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Dachpappe wird seit vielen Jahrzehnten zur Abdichtung von Dächern verwendet - früher war sie teerhaltig, heute wird Bitumen verwendet. Im Kohlenteer aber sind krebserregende Stoffe enthalten: Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Asbest, der im Klebstoff vorkommt. Viele Nützener wissen das, die Firma Brockmann Recycling macht keinen Hehl daraus. Auf dem Gelände sollen bis zu 10 000 Tonnen pro Jahr von dieser Dachpappe geschreddert und dann zum Zementwerk Lägerdorf als Verbrennungsstoff transportiert werden. "Eine andere Lösung gibt es für die Dachpappe nicht", sagt Brockmann-Geschäftsführer Hartmut Schön.
Die "Opposition" in der Nützen-Kampener Gemeindevertretung möchte gesundheitliche Schäden von der Bevölkerung abwenden und will einen Beschluß pro Dachpappe in der Gemeindevertretung verhindern. Die Mitglieder der Bürgervereinigung Nützen-Kampen (BNK) haben ohnehin den Verdacht, daß sich die Firma Brockmann von der Gemeinde ungehindert ausbreiten kann und Umweltauflagen nicht einhalten muß, weil einst das Feuerwehrhaus von ihr bezahlt wurde. Bewiesen werden kann das aber nicht. Das Schreddern von Dachpappe läßt für sie das Faß überlaufen: Sie verweisen darauf, daß Dachpappe in der EU als überwachungspflichtig eingestuft ist. "Wenn dieses Material zu brennen beginnt, haben wir einen Supergau, von dem unser Ort massiv betroffen ist", sagt Harald Kiesewalter (53) von der AKN, der auch befürchtet, daß Staub und Asbestfasern über den Ort rieseln könnten...

aus nordClick/sz vom 9.06.2005:
Bund hat sich auf eine A20-Trasse bis zur Elbe festgelegt
Kreis Segeberg. Die Würfel für den Bau der A 20 zwischen Bad Segeberg und Elbe sind gefallen. Nach Informationen der Segeberger Zeitung hat sich der Bund auf eine Trasse für die Autobahn festgelegt. Sie orientiert sich am Vorschlag des Landes. Die A 20 wird südlich der B 206 bis nach Glückstadt zu einem neuen Elbtunnel und bis nach Stade führen.
Die Botschaft erhält Schleswig-Holstein in den nächsten Tagen. Offiziell ist die so genannte Linienbestimmung zwar noch nicht abgeschlossen, ist aus dem Bundesverkehrsministerium zu hören. Denn die 18 Aktenordner sind gerade den Ministerien für Umwelt, Finanzen, Verteidigung und Wirtschaft „zur Ressortabstimmung“ zugestellt worden. Doch das gilt intern nur als Formalie. Die Knackpunkte, etwa im Umweltbereich, wurden zuvor ausgeräumt.
Der erwartete Beschluss aus Berlin hat mehrere Folgen. So kann der Bund nach 25-jähriger Planung endlich die Nordumgehung für die Stadt Bad Bramstedt bauen. Da die A 20 südlich der Stadt geführt wird, gibt es keine zwei Straßen nebeneinander. Für diesen Fall hatte der Bundesrechnungshof vorab sein Veto eingelegt.
Zum anderen kann Schleswig-Holstein den Bau der A 20 vorantreiben, das im Auftrag des Bundes plant. Überrascht von dem Befund des Bundes sind die Straßenbauer des Landes nicht. In vorauseilender Vermutung arbeiten Fachabteilungen schon seit einem Jahr an Details, zogen Baugrundproben nahe des geplanten Elbtunnels bei Glückstadt.
Das Land muss nun einen Vorentwurf erarbeiten und dem Bund vorlegen. Daran schließt sich ein etwa zweijähriges Planfestellungsverfahren an. Ein Planfeststellungsbeschluss der Landesbehörden käme einer Baugenehmigung für die A 20 gleich. Allerdings können Klagen das Verfahren verzögern oder sogar zu Fall bringen.
Aufs Tempo drückt der neue Landesverkehrsminister Dietrich Austermann (CDU). „Ich bin zuversichtlich, dass wir die Planung der gesamten A 20-Trasse bis spätestens 2010 unter Dach und Fach bringen. Zwischenzeitlich wurde schon gemeinsam mit Niedersachsen die Detailplanung der Elbquerung in Angriff genommen“, zitiert ihn seine Pressestelle.
Zu den Baukosten gibt es nur Schätzungen. Von über einer Milliarde Euro ist die Rede. Zuteilen wird der Bund das Geld nur abschnittsweise. Den Elbtunnel soll eine Privatfirma bauen und später Maut von den Autofahrern verlangen dürfen.
Für eine verfehlte Investition hält der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) diese Nordwestumfahrung Hamburgs. Er kürte sie zum drittunsinnigsten Straßenbauprojekt in Deutschland. Keiner werde diesen Umweg um Hamburg fahren und auch noch Maut bezahlen, stimmt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) mit ein. Das Nutzen-Kosten-Verhältnis liege bei 1,9. Übliches Mindestmaß sei 3 oder 4. Der Elbtunnel in Hamburg werde kaum entlastet. Dort mache überörtlicher Durchgangsverkehr nur 15 Prozent aus.
Auch im Kreis Segeberg haben sich A 20-Gegner in Bürgerinitiativen organisiert. Land und Bund lassen jedoch keinen Zweifel aufkommen, die A 20 zu bauen. Das gilt auch für den bislang verkehrsschwachen und als letzten Bauabschnitt geplanten Bereich zwischen Bad Segeberg und Bad Bramstedt. „Sonst macht das als Küstenautobahn ja keinen Sinn“, verlautet aus dem Bundesverkehrsministerium. Experten dort lassen durchblicken, dass die Dörfer an der B 206 sich nach einer Autobahn sehnen werden, wenn erst Verkehre von der A 20 aus dem Osten (Bad Segeberg) und aus dem Westen (Bad Bramstedt) massenhaft auf sie zurollen. „Das wird ein Mordsdruck auf die B 206.“ GERRIT SPONHOLZ

 

Neuer Bahnhof Kaltenkirchen

Fahrradfahrer und Rollstuhlfahrer vergessen
Die dreidimensionale Darstellung der Bebauung des Bahnhofumfeldes zeigt Ansichten und mögliche Lösungen. Es werden aber auch die Probleme der Planung aufgezeigt:Die neue Planung zeigt einen interessant gestalteten Eingangsbereich, zum Teil unter einer luftigen "Pergola" und mit einer einladend breiten Treppe.
Diese Treppe ist ja wohl ein Schildbürgerstreich!
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